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06 Jan

Last minute wedding

In Allgemein,Hochzeiten by luther2k / 06/01/2012 / 4 Comments

Samstagmorgen, 7:50 Uhr: Mein Telefon scheucht mich aus dem Dämmerschlaf. Inhalt der SMS: “Hey, ich bin Yvonne und ich heirate heute in Falshöft im Leuchturm. Gegen 12 Uhr. Hast du Zeit?”.
Innerhalb von wenigen Sekunden läuft meine Tagesplanung an meinem, noch müden, geistigen Auge vorbei. “Ja, Zeit hab ich.”, meine Erwerbsarbeit beginnt heute erst um 14 Uhr. Also noch genug Zeit, um vorher Hochzeitsfotos zu machen. Der Blick aus dem Fenster verspricht das beste Hochzeitswetter des ganzen Jahres.
Kurzzeitplanung: Kaffee, duschen, Fototasche packen und das Auto wiederfinden.

Auf gehts nach Falshöft bei Gelting. Da ich nur für die Fotos nach der Traunung gebucht bin, kann ich während derer Dauer einen kurzen Locationcheck am nächsten Strand machen.                                       Wasser, Sand, Leuchturm … alles da :-)

Nach der Trauung treffe ich am Fuße des Leuchturms auf die Braut…
“Du musst Nils sein!” – “Du musst die Braut sein!” :-)

Nach den obligatorischen Gruppenfotos brechen wir zum nahegelegenen Strand auf, um die eigentlichen Hochzeitsbilder zu machen. Es ist zwar traumhaftes Wetter, die Temperaturen sind allerdings weit von traumaft entfernt. Den Bräutigam und mich stört das scheinbar mehr als die Braut :) Nach 20 Minuten in der Kälte ist alles im Kasten. Die beiden dürfen jetzt mit ihren Gästen feiern … Ich hingegen mache auf den Weg zur Arbeit :D

“So long, and thanks for all the fish…”

02 Jan

Der Rückblick – frame-less Adventskalender 2011

In Allgemein by luther2k / 02/01/2012 / 7 Comments

Am 19. November rief ich zum zweiten Mal zur Adventsblogparade auf. Nachdem ich 2010 schon diverse Mitstreiter gewinnen konnte, fanden sich dieses Jahr sogar noch mehr  Leidensgenossen. Ich für meinen Teil, fand es dieses Jahr schwieriger jeden Tag ein Foto zu machen. Denn im Gegensatz zum Vorjahr, in dem ich durch Vertretung in Oldenburg, Schulung in Oberaula und Krankenhausaufenthalt in Schwalmstadt, viel Abwechslung hatte, befand ich mich jetzt überwiegend in Flensburg meinem normalen Trott ausgeliefert.

Ausgehalten haben übrigens 10 Fotografen. Unter denen das Buch Fashion-Fotografie* verlost wurde. Gewonnen hat Sam (Mit Hilfe von random.org wurde eine Zahl zwischen 1-10 ermittelt (siehe Bildnummer unten)).

An dieser Stelle verlinke ich nocheinmal alle Finalisten und zeige euch mein Lieblingsbild des jeweiligen Fotografen.

1. Axel

2. Birgit Marita Jost

3. Matmaxx

4. Petra

5. Ralf

6. Sam Jost

7. Steffen

8. Thomas

9. Thorsten

10. Yvonne

“So long, and thanks for all the fish…”

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31 Dez

Mäuseshooting

In Allgemein by luther2k / 31/12/2011 / 5 Comments

Nachdem ich 2010 schon Nichte Nummer 1 fotografiert hab, stand nach der Geburt von Nichte Nummer 2 jetzt ein weiters Fotoshooting mit beiden Kindern an. Meine Schwägerin wollte Fotos für einen Fotokalender, den die Großeltern zu Weihnachten bekommen haben. Das Shooting fand schon im September statt. Leider musste ich mich bis Weihnachten zusammenreißen, bis ich die Bilder veröffentlichen durfte. Ort des Geschehens war die Werkstatt meines Vaters, welche zwei große Vorteile bot:VIEL PLATZ und einen Rolltisch. So konnte ich mich mit meinem Equipment komplett ausbreiten. Der Rolltisch erlaubte es mir, bequem die Position der Kinder zu verändern (z.B. Abstand zum Hintergrund) und ersparte mir das Rumkriechen auf dem Fußboden.
Insgesamt haben wir uns ca. 2 Stunden Zeit genommen, wobei wir recht viele Pausen gemacht haben, um die Kleinen nicht zu langweilen. Am Ende hatte der stolze Onkel wieder die Qual der Bildauswahl. Euch erspare ich das und zeige euch nur ein paar der Finalisten.

“So long, and thanks for all the fish…”

21 Dez

Das Jahr mit Karl-Heinz

In Allgemein by luther2k / 21/12/2011 / 25 Comments

Ein Jahr mit Karl-Heinz neigt sich dem Ende. Seit dem 21. Januar ist er mir eigentlich nie wirklich von der Seite gewichen. Der charismatische Kerl mit dem Feintipp-Tigerkrallenpantoffeln-Schmuddellook und einer gewissen Sympathie für deutsche Braukunst ist damals dem HappyShooting-Podcast entsprungen. Dort wird den Hörern aus alter Tradition eine Fotoaufgabe aufgetragen, welche dann umgesetzt werden soll. Hierbei wird meistens nur ein Begriff vorgegeben. Somit hat man viel Raum für Kreativität.
Inzwischen gibt es 20 Karl-Heinz-Fotos, die in diesem Rahmen entstanden sind. Nachdem das erste Kalle-Bild so eingeschlagen ist, hatte ich irgendwann die Idee, die Serie solange fortzusetzten, bis meine Mutter einen Kalender mit den Motiven bekommen kann (jetzt langt es fast für einen Adventskalender).

Apropos Kalender, meine Mama hat ihren mittlerweile bekommen und unter allen Kommentatoren unter diesem Blogpost verlose ich ein Exemplar (gelost wird am 26.1.2012).

Ich denke mitunter ernstaft darüber nach, die Serie abzuschließen. Schließlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist. Ihr könnt mir ja einen Kommentar hinterlassen, wie ihr darüber denkt ;-).

P.S. Wenn jemand einen Kalender möchte, schreibt mir eine eMail (info@frame-less.com). Format Din A3 quer. Kosten mit Versand 25 Euro.

Nachtrag 27.1.2012:  Random.org hat gesprochen. Und jetzt freue ich mich das mein Namensbruder Nils Liebherr sich nach seinem Urlaub über einen Karl-Heinz-Kalender freuen darf :-)

Apropos Urlaub…ich hab mich dazu entschieden Karl-Heinz auch erstmal in den selben zu schicken. 2011 war ein sehr aufregendes Jahr für ihn, jetzt darf er erstmal ausspannen :)

Karl-Heinz

Thema: unscharf
Was könnte unschärfer sein als Karl-Heinz abends vorm Fernseher?!

Oh Happy Day…

Thema: Schlinge

Hals über Kopf

Thema: Hals
Karl-Heinz bekommt irgendwie selbst die einfachen Dinges des Lebens nicht geregelt. Nichtmal den Müll rausbringen kann der Kerl ohne HALS über Kopf in der Mülltonne zu landen.
Ich habe bei dem Foto zwei Dinge gelernt:
1. Mülltonnen sind unbequem und 2. Katzen ausstopfen ist eine riesen Sauerei

Schattenspiele

Thema: Durchlicht
Man kann nur Vermutungen darüber anstellen, was Karl-Heinz durch den Kopf gegangen ist. Falls es der Versuch war, den Obi-Bieber DURCH LICHT an die Decke zu zaubern, ist dieser zumindest kläglich gescheitert.

Let’s rock

Thema: unsichtbar
Gestern Abend überkam es Karl-Heinz ganz plötzlich. Im Radio lief ACDC mit Thunderstruck. Da musste er in seinem Wohnzimmer einfach die (logischerweise unsichtbare) Luftgitarre quälen

Bier leer

Thema: Kommunikation
Wenn das Bier alle, die Tankstelle zu und weit und breit kein Kiosk in Sicht ist, dann handelt es sich für Karl-Heinz ganz klar um einen Notfall. Auch wenn der Disponent am anderen Ende der Leitung für diesen Notfall nun wirklich kein Verständnis hatte.

Beautyday

Thema: Stein, weich, Verzerrung
Auch Karl-Heinz betreibt ab und zu aktiv Körperpflege. Im Fernsehen hat er letztens gehört, dass man mit einem Bimsstein weiche Haut zaubern kann. Wenn man allerdings zu doll rubbelt, ist es klar, dass man vor Schmerz das Gesicht verzerrt.

So nah und doch so fern

Thema: Panorama
Da wird das Wachpersonal der Flensburger Brauerei wohl sehr gestaunt haben, als plötzlich Karl-Heinz auf dem Bierkistenpanorama des Überwachungsmonitors auftauchte.
Die Panik dürfte jedoch schnell verflogen sein. Denn schließlich ist das von Karl-Heinz erwünschte Gut dank Stacheldraht für ihn unerreichbar. Genossen hat er das Panorama der Bierkisten trotzdem.

Ich hasse Montage

Thema: Montag
So präsent wie Karl-Heinz zur Zeit im Netz ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis die örtliche Presse auf ihn aufmerksam werden musste. Um diese zweifelhafte Prominenz lokal zu bestärken, wurde Karl-Heinz am Montagmorgen vom hiesigen Tageblatt besucht. Bei diesem Interviewtermin wurde natürlich auch gleich ein Foto für den “Leute aus unserer Stadt”-Teil gemacht. Leider waren die Jungs etwas zu früh.
1. war Kalle noch nicht ganz angezogen (wobei wir ihn schon schlimmer gesehen haben)
2. war das Bier alle
3. hatte Karl-Heinz seinen Morgenkaffee noch nicht

Irgendwie mild,…und ganz schön dunkel.

Thema: dunkel
Man mag es glauben oder nicht, aber selbst Karl-Heinz macht Urlaub. Dieses Mal flog er mit Nevercomeback-Airlines nach Spanien. Während die Dunkelheit über dem Küstenort Estepona hereinbrach gönnte sich Kalle, ganz dem alten Trott verfallen, ein Flensburger Dunkel. Wie er es geschafft hat, mit Tigerkrallenpantoffeln und senfverschmierten Hemd einzureisen? Nunja, innerhalb der EU sind die Kontrollen wohl etwas lasch.

Evolution?

Thema: Mensch
Dass die Evolution des Menschen noch nicht vorbei ist, liegt so ziemlich auf der Hand. Dass Karl-Heinz die Krone der Schöpfung darstellt, will jetzt wohl auch keiner mehr abstreiten.

The end

Thema: Diptychon
Neulich am Hafen geschah etwas gar Schreckliches. Was genau passiert ist, ist noch nicht bekannt. Die SoKo “Kalle” ermittelt bereits.

Karl-Heinz in the morning (3 o’clock P.M.)

Thema: Triptychon
Nach dem kleinen Zwischenfall am Hafen ist Karl-Heinz scheinbar wieder der alte. Zumindest ist sein Tagesablauf wieder ganz wie früher.

looking for…

Thema: schlecht (ein technisch schlechtes Bild machen!?)
Karl-Heinz muss es schon sehr schlecht gehen, wenn er sich freilwillig im Keller auf die Suche nach Hülsenfrüchten macht. Einen leicht desorientierten Eindruck macht der Gute obendrein.

Party

Thema: elastisch
Die letzte Party hat Karl-Heinz, so wie es aussieht, recht gut überstanden. Hoffen wir, dass er den dauerelastischen Partyhut noch absetzt, bevor er seinen Rausch ausschläft.

Geknebelt

Thema: kompakt
Wundert es euch noch das Karl-Heinz von einer komischen Situation in die nächste gerät? Sowas kommt dabei raus, wenn man lauthals seinen Bodybuildernachbarn wegen zu lauter Musik anpöbelt. Bleibt nur zu hoffen, dass er ihm nicht vorher noch eine Bierdose in den Mund gestopft hat. Recht kompakt ist er jetzt zumindest :-)

30 Jahre

Thema: verstehen
Früher oder später musste es passieren. Karl-Heinz ist dreißig  geworden. Sogar die Berufsfeuerwehr in Flensburg konnte verstehen das er an diesem besondernen Tag auf dem Marktplatz fegen musste. Trotzdem haben sie vorsorglich nach ihm gesehen :-)

Kalle verzweifelt

Thema: Schnittstück
Scheinbar ist Freund Kalle selbst mit einem Kinderpuzzle hoffnungslos überfordert. Ob er es überhaupt schafft, die Schnittstücke wieder zusammen zu setzten, darf wohl bezweifelt werden. Da hilft auch die Denkhaube nicht.

Kalle da Vinci

Thema: Kunst
Wir schreiben des Jahr 1492, der alte Meister vollendet gerade eines seiner wohl bekanntesten Werke. Die Zeichnung des vitruvianischen Karl-Heinz.

Klappskalle…

Thema: Waffel
…oder hat er heute einen an der Waffel? Für ein Knusperhäusen langen Kalles Fähigkeiten bei weitem nicht aus. Ein Karten/Waffelhaus klappt anscheinend noch ganz gut. Dass er allerdings so ungeschickt ist, sich die eigene Waffel am Waffeleisen zu verbrennen, möchte ich nicht weiter kommentieren.

Billion

Thema: Billion
Sorgen um die Inflation macht sich Kalle nicht. Wozu auch. Schließlich ist er Multibillionär mit eigener Währung. Da kann man auch mal mit der Kohle um sich schmeißen.

Ausserhalb der Reihe gibt es dann noch dieses Bild.
FROHES FEST EUCH ALLEN!!!

Kalle Weihnachtskarte

 

 

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“So long, and thanks for all the fish…”

30 Nov

Backup mit Robocopy

In Allgemein by luther2k / 30/11/2011 / 4 Comments

Nachdem ich langsam aber sicher an die Kapazitätsgrenzen meiner externen Backupfestplatten gestoßen bin, musste zwangsläufig neuer Speicherplatz her. Nach dem Besuch bei einem örtlichen Technikdealer, mit dem Plan eine USB-Festplatte zu kaufen, verließ ich das Geschäft dann überraschender Weise mit einer Netzwerkplatte*. Da ich ziemlich backupfaul bin, hatte ich spontan die Idee, das Ganze über WLan erledigen zu können. Das würde zwar länger Dauern (seeeeehr viel länger), aber dafür kann ich dann auch mit den anderen Rechnern immer auf meine Daten zugreifen (notfalls sogar übers Internet) und auch deren Backup dort speichern.

Die bei der Festplatte mitgelieferte Backupsoftware, WD SMartWare, hab ich nach ein paar Tagen wieder gelöscht. Zum einen speichert sie die Daten in einem eigenen Format, so dass man ohne WD Smartware nicht an die Daten kommt. Zum anderen ist sie so speicherhungrig, dass sie sich bei mir negativ auf die Systemgeschwindigkeit ausgewirkt hat. Früher habe ich per Drag&Drop stumpf alle Laufwerke auf eine USB-Platte gezogen. Da ich jetzt Speichplatz sparen wollte, und ein Backup über WLan natürlich so schon lange genug dauert, musste eine Lösung her, die 1. nicht viel Systemressoursen frisst und 2. nur die Daten kopiert, die sich verändert haben. Nach ein paar getesteten Programmen und gutem Zureden von Sam (der mir nicht unerhebliche Hilfestellung geleistet hat) habe ich mich für Robocopy entschieden. Robocopy ist ein Kommandozeilentool, das bei Windows mitgeliefert wird und viel zu wenig Beachtung findet. Für einen sinnvollen Einsatz von Robocopy empfiehlt es sich, eine Batchdatei (Stapelverarbeitungsdatei) anzulegen. Sie enthält die Arbeitsanweisungen für Robocopy, also in diesem Fall, was es sichern soll und was es dabei zu beachten hat. Klingt erstmal schlimm, ist aber ganz einfach. Diese Datei erstellt man ganz simpel mit dem Texteditor und speichert sie mit der Endung “.bat” oder “.cmd” ab. Hierfür könnt ihr z.B. einfach einen Rechtsklick in die freie Fläche im Explorer machen und dort unter “Neu” “Textdokument” ein neues Dokument erstellen. Dabei sollte beachtet werden, dass im Explorer unter “Extras” bzw. “Organisieren”, “Ordneroptionen”, “Ansicht”, “Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden” deaktiviert ist, da sonst die Datei nicht als name.bat sondern mit name.bat.txt gespeichert wird und somit nicht ausführbar ist.

In meinem Fall mache ich immer ein Backup meiner Windowsnutzerdaten, die auf Laufwerk C: liegen, und ein komplettes Backup von Laufwerk D:, auf dem alle meine Daten inklusive Fotos und Lightroomkatalog liegen. Gesichert wird auf das externe Laufwerk Z:.

Wie meine Batchdatei aussieht, zeige ich euch im folgenden Absatz. Die Aufgabe der einzelnen Zeilen erkläre ich ebenfalls (Wichtig: Was in einer Zeile steht darf nicht af mehrer Zeilen verteilt werd. Alle Attribute die zu einem Befehl gehören werden hintereiander geschrieben).

if not exist Z:\Backup_Dell goto ende

robocopy c:\Users\ Z:\Backup_Dell\C\Users /mir /r:0 /xa:SH /xj /PURGE /LOG:"Z:\Backup_C.log" /TEE /FFT
robocopy d:\ Z:\Backup_Dell\D /mir /r:0 /xa:SH /xj /XD d:\Fotos\lrcat d:\$RECYCLE.BIN "d:\System Volume Information" /PURGE /LOG:"Z:\Backup_D.log"/TEE /FFT
attrib -s -h Z:\Backup_Dell\C
attrib -s -h Z:\Backup_Dell\D
:ende
cmd.exe /k

Und jetzt die Erklärung:

If not exist Z:\Backup_Dell goto ende
Überprüft, ob auf Laufwerk Z: ein Ordner “Backup_Dell” vorhanden ist (muss vor dem ersten Backup von Hand erstellt warden). Dieser Schritt dient nur zur Sicherheit und verhindert dass, falls eine andere Festpatte als die Backupplatte den Laufwerksbuchstaben Z: erhält, Robocopy einfach die Daten darauf speichert. In diesem Fall bricht das Backup hier ab.

robocopy c:\Users\ Z:\Backup_Dell\C\Users /mir /r:0 /xa:SH /xj /LOG:”Z:\Backup_C.log” /TEE /FFT
Weist Robocopy an, alle Daten des Verzeichnisses c:\User (ist der Eigene Dateien Ordner im Explorer) auf Laufwerk Z:\Backup_Dell\C\Users zu kopieren.

/mir
sorgt dafür, dass die Daten gespiegelt werden, also nur Daten, die sich seit dem letzten Backup verändert haben, kopiert und nicht mehr vorhandene gelöscht werden.

/r:0 gibt die Anzahl der Wiederholungsversuche an, falls eine Datei nicht gelesen werden kann. Steht hier nix bzw. ein zu hoher Wert versucht Robocopy ewig (Standart: 1.000.000 Mal mit 30Sek. Abstand :-)) die Datei zu kopieren.

/xa:SH Verhindert, dass versteckte und Systemdateien kopiert werden.

/xj unterbindet das Kopieren von sogenannten Abzweigpunkten (z.B. zeigt der Ordner „Eigene Dateien“ in Wirklichkeit auf „Users“).

/PURGE löscht Zieldateien und Verzeichnise die an der Quelle nicht mehr vorhanden sind.

/LOG:“Z:\Backup_Dell\Backup_C.log“
schreibt ein Protokoll in die Datei Backup_C (hilft bei der Fehlersuche).

/TEE
Schreibt das Protokoll in die Datei Backup_C (siehe /LOG) und zeigt es zugleich auf dem Bildschrim an.

/FFT
Verhindert Probleme mit unterschiedlichen Zeitstempeln. Kann passieren, wenn die Festplatte NTFS als Filesystem verwendet und das Backuplaufwerk FAT.

robocopy d:\ Z:\Backup_Dell\D /mir /r:0 /xa:SH /xj /XD d:\Fotos\lrcat d:\$RECYCLE.BIN “d:\System Volume Information” /LOG:”Z:\Backup_D.log” /TEE /FFT
Macht im Wesendlichen das gleiche wie die vorhergehende Zeile, allerdings mit einer Ausnahme die im nächsten Absatz erklärt wird.

/XD
Schließt Verzeichnisse vom Backup aus. Es macht für mich zum Beispiel keinen Sinn, den Inhalt des Papierkorbs zu sichern (d:\ $Recycle.bin). Außerdem sicher ich das Verzeichnis mit dem Lightroomkatalog nicht mit. In diesem befinden sich leider auch die gesamten von Lightroom angelegten Vorschaubilder, welche eine Menge Platz benötigen. Da der Katalog natürlich gesichert werden soll, habe ich in Lightroom in den Katalogeinstellungen als Backupverzeichnis /Backup_lrcat eingetragen. Lightroom schreibt also, je nach in den Katalogeinstellungen angegebenen Rhythmus, ein Backup des Kataloges in /Backup_lrcat, welches wiederum von Robocopy gesichert wird. Verzeichnisnamen die Leerstellen enthalten müssen unbedingt in „“ gesetzt werden.

attrib -s -h Z:\Backup_Dell\C und attrib -s -h Z:\Backup_Dell\D
Sorgen dafür, dass die beiden Backupverzeichnisse auch wirklich sichtbar sind.

:ende
Ist die Sprungmarke für die erste Zeile, falls die falsche Festplatte zugeordnet wurde.

cmd.exe /k
Hält das Fenster der Eingabeaufforderung nach Beendigung des Backups offen. Ist nicht notwendig, aber so sieht man die Fertigmeldung von Robocopy und sieht sofort, ob es Probleme gab.

Das Backup wird durch Doppelklick auf die von euch erstellte Batchdatei gestartet.

Die erste Ausführung des Backups wird je nach Datenmenge und Übertragungsart (USB/Netzwerk) relativ lange dauern. Die Folgeläufe sind ,je nachdem wie viele Daten geändert oder neu sind, wesentlich kürzer. Bei mir hat der erste Lauf mit 400GB über Netzwerk 36h gedauert, der zweite „nur“ noch 8h. Über USB ist es wesentlich angenehmer. Dort benötigte der erste Lauf 1h und der zweite 11 Minuten.

Jetzt viel Spaß beim Backupbasteln. Wenn Fragen sind, immer her damit. Und wie sehen eure Backuplösungen eigentlich aus?

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26 Nov

Bauchtanzshooting

In Allgemein by luther2k / 26/11/2011 / 0 Comments

Dass ich kein großer Tänzer bin, ist kein Geheimnis. Tänzer/innen zu fotografieren kann allerdings sehr viel Spaß machen. Das weiß ich spätestens seit letztem Sommer, da durfte ich Sam beim Shooting für die neuen Closh-Tanz-Produkte assistieren.

Vor ein paar Wochen hatte ich nun mein eigenes Shooting in dem Bereich. Genauer gesagt ging es um Bauchtanz. Die Mädels einer Bauchtanztruppe benötigten für einen Flyer ein paar Fotos. Neben einem Gruppenfoto waren auch Einzelaufnahmen geplant.
Genug Platz für das Shooting bot das Weinkontor in der Flensburger Walzenmühle, wo wir uns an einem Mittwochabend trafen.

Aus Zeitgründen beschränkten wir uns im Wesentlichen auf zwei Setups.
Das erste Set bestand aus einer Softbox*direkt über der Tänzerin, einem Striplight* rechts von ihr und einem nackten Blitz von links hinten. Nun brauchte sich das Model nur noch zu drehen und den Schleier möglichst interessant ins Spiel zu bringen. Die eigentliche Herausforderung bestand darin, den richtigen Aufnahmemoment zu finden, was ich in diesem Fall durch genügend Auslösungen erreicht habe. So bekam ich genug Material für eine Selektion.
Im nächsten Set wurden die verschleierten Gesichter der Damen fotografiert. Hierbei kamen eine Softbox von links und die BeautyDish* von rechts zum Einsatz.
Nachdem die “Must haves” im Kasten waren, konnten wir uns noch etwas austoben und experimentieren. So entstanden noch einige Bilder mit längerer Verschlusszeit, um die Bewegung einzufangen. Hierbei ist der Ausschuss ungleich höher, zumal es mich persönlich stört, wenn sich Geistergesichter bilden. Ich finde es schöner, wenn das Gesicht nur einmal zu sehen ist. Außerdem konnte ich endlich meinen Duschvorhang, den ich schon lange mal zweckentfremden wollte, zum Einsatz bringen (Aktennotiz: Größeren Duschvorhang kaufen).

Mir hat der Abend viel Spaß gemacht. Ein ganz lieber Dank geht an die Bauchtänzerinnen und natürlich auch an Gaby und Sam die mir so toll assistiert haben.

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19 Nov

Die frame-less.com Adventsblogparade 2011

In Allgemein by luther2k / 19/11/2011 / 40 Comments

Ich hab grade spontan beschlossen, meinen Blogparadenaufruf vom letzten Jahr zu wiederholen. Damals hatte ich dazu aufgerufen, jeden Tag im Advent ein Foto zu machen. Man öffnet also nicht jeden Tag ein Türchen, sondern schießt jeden Tag ein Foto und stellt es online. Wie ihr das macht, bleibt ganz euch überlassen. Ihr könnt das Foto z.B. auf eurem Blog oder eurer Internetseite zeigen. Außerdem dürft ihr es natürlich auch in die frame-less.com Flickr Gruppe stellen (Tag “fl_adv11″). Zu Gewinnen gibt es außer Ruhm und Ehre, ein Exemplar des Buches Fashion-Fotografie* (Das Los entscheidet unter allen die 24 Tage durchhalten). Wenn ihr mitmacht, kommentiert bitte unter diesem Posting wo man eure Bilder finden kann. Dann kann ich euch direkt in diesem Beitrag verlinken. Meine Bilder findet ihr in der Flickr-Gruppe und direkt unter diesem Absatz. Wenn ihr noch Fragen habt, immer her damit.

Hier findet ihr die Fotos der Mitstreiter:

P.S.
Natürlich dürft ihr auf diese Blogpost verlinken (wir wollen ja nicht alleine bleiben :-) ). Dazu könnt ihr entweder die Socialmedia-Buttons unten nutzen, aber auch gerne diesen Banner.

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14 Nov

Negative abfotografieren

In DiY by luther2k / 14/11/2011 / 5 Comments

Mein ursprünglicher Plan war es, euch hier eine Anleitung an die Hand zu geben, nach der ihr eure Negative für schmales Geld, ohne Scannen, digitalisieren könnt. Allerdings hat mir Ilka Siegling da einen Strich durch die Rechnung gemacht :-) Ich war schon mitten am Basteln, hatte die ersten Testbilder gemacht, als ich durch HappyShooting auf ihre Bauanleitung aufmerksam wurde. Da ich im Prinzip den gleichen Ansatz wie sie verfolgte, und ihre Lösung sehr gut durchdacht ist, spare ich mir hier eine weiter DiY-Anleitung und schicke euch einfach auf ihren Blog. Auf dass ihr sie mit Lob und Anerkennung überschüttet.

Weil ich inzwischen aus Bequemlichkeit trotzdem einen Scanner* angeschafft habe, zeige ich euch ein paar Vergleichsbilder (1x abfotografiert, 1x gescannt). Leider habe ich kein Makroobjektiv, daher musste ich etwas mehr croppen, was sich negativ auf die Bildqualität auswirkt.
Ein klarer Vorteil bei der Arbeit mit dem Scanner liegt darin, 12 Negative in einem Rutsch zu scannen, dafür dauert es allerdings auch wesentlich länger (mehrere Minuten pro Bild) als das Abfotografieren. Außerdem bekommt man vom Scanner schon “fertige” Bilder, beim Fotografieren muss man das Bild erst noch zurechtschneiden und invertieren (lässt sich allerdings per Photoshopaktion recht einfach lösen).

Mir persönlich gefällt die Qualität der gescannten Fotos besser als die der fotografierten. Wobei das Ergebnis natürlich stark abhängig von der verwendetet Optik und der Sorgfalt beim Scharfstellen ist.

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07 Nov

Stopper fürs Hintergrundsystem

In Allgemein by luther2k / 07/11/2011 / 2 Comments

Inzwischen gibt es diverse Hintergrundsysteme* auf dem Markt. Sowohl fest installierte fürs Studio als auch portable Varianten. Da ich möglichst flexibel sein möchte, habe ich mich für eine portable Version entschieden*. Bisher langt sie für meine Zwecke vollkommen aus.
Allerdings stört mich eine Kleinigkeit. Dadurch dass der Hintergrundkarton* lose auf der Stange steckt, kann es passieren rollt sich der Karton ständig von alleine ab. Das ist nicht nur nervig, sondern auch ärgerlich. Zumal sich dadurch der Karton leider auch zerknickt. Um dem vorzubeugen, verwenden einige Bastlerklammern*, die über Rollenkern und Karton befestigt werden. Funktioniert, mag ich aber auch nicht. Ich möchte den Hintergrund abwicklen können, ohne ständig an der Klammer rumzufummeln.

Nachdem ich schon wilde Konstruktionen mit Rohrschellen, Türstoppern und Druckfedern ersonnen hatte, kam mir vor Umsetztung der Pläne noch ein rettender Gedanke zur günstigeren Problemlösung.
Es langt ja, wenn die Reibung zwischen Hintergrundrolle und Stange erhöht würde. Ein kurzer Schwenk durch den Baumarkt brachte nach 5 Minuten eine Dichtug für HT-Rohre* zum Vorschein. Diese gibt es in verschiedenen Innen- und Außendurchmessern. Die Maße sollten ungefähr der Abmessung des Außendurchmessers der Hintergrundstange und der des Innendurchmessers der Rolle entsprechen. Ein paar Millimeter zu wenig sind nicht so schlimm. (In meinem Fall musste ich 2mm in der Dichtung herauschneiden.)
Die Dichtung wird dann an einer Seite durchgeschnitten, auf die Hintergrundstange gesteckt und in die Hintergrundrolle geschoben. Jetzt lässt sich der Hintergrund bequem auf- und abwickeln, ohne dass er sich selbstständig macht. Diesen Komfortgewinn gibt es für nichtmal 2,- Euro.
Warum nicht einfach mal einfach :-).
Zum besseren Verständins noch kurz ein paar Bilder.

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02 Okt

Sonntagmorgen in Angeln

In Allgemein by luther2k / 02/10/2011 / 8 Comments

Nachdem ich gestern Morgen um 6 Uhr unplanmäßig vom THW geweckt wurde, um zu einer Übung nach Kappeln zu fahren, habe ich beschlossen, heute ganz früh aufzustehen, um Fotografieren zu gehen. Gestern blutete mir das Fotografenherz ob des feinen Lichtes und des Umstandes, meine Kamera nicht dabeigehabt zu haben. Also klingelte kurz nach sechs der Wecker. Der Fotorucksack wurde geschultert und die nächsten Stunden wart er nicht mehr gesehen :-).
Da meine Streckenplanung eher der Taktik “Irrer Iwan” entspricht, habe ich kurzerhand meinen Geologger mitgenommen. Damit kann ich dann auch später noch feststellen, wo ich gewesen bin, und welches Foto ich wo gemacht habe.
Auch wenn es mir sehr schwer fällt zu solch gottloser Zeit aufzustehen, bereue ich es nicht.

“So long, and thanks for all the fish…”